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Unsere Empfehlung für den optimalen Einsatz der Faszienrolle! ;-)

Aktualisiert: 23. Aug 2019

Speziell, wenn das Ziel Faszien dehnen und das Lösen von Verklebungen ist ;-)



Zugegeben, etwas provokant. Dennoch sollte man sich im klaren sein, dass die Hauptwirkung so eines Werkzeugs wohl zum größten Teil im Nervensystem liegt. Stichwort Neuromodulation. Und als nicht mehr als das sollte man es den Patienten auch kommunizieren. Wenn man mechanische Effekte damit erhofft, oder diese gar noch in ein Nocebo verpackt formuliert - dann lieber ab in die Mülltonne damit.


Moment - soll das heißen, Faszien zu Dehnen und zu Lösen macht keinen Sinn?

Richtig, es macht wohl wenig Sinn, eine strukturelle Änderung der Faszien erreichen zu wollen. Aktuell deutet die Forschung in dem Bereich in eine sehr klare Richtung. Faszien lassen sich nur mit extrem hohen Kräften überhaupt verformen. (Chaudhry et al. 2008)

Paul Ingraham schreibt auf Painscience.com dazu sehr treffend: "Man kann die Struktur von Faszien nicht einfach verändern. Sie sind stabiler als Kevlar. Wenn sie dicker wären, wären wir Menschen kugelsicher."


Vermeidet negative Botschaften! Speziell wenn sie der aktuellen Forschung widersprechen. Im ungünstigsten Fall schadet das sogar den Patienten.

Nutzt ihr eine Faszienrolle in der Praxis? Wenn ja, wie kommuniziert ihr eine eventuelle Wirkung mit dem Patienten? Wenn nein, aus welchem Grund nicht?


Quellen: “Three-dimensional mathematical model for deformation of human fasciae in manual therapy” Chaudhry et al. Journal of the American Osteopathic Association. Volume 108, Number 8, 379–90. Aug 2008.

https://www.painscience.com/articles/does-fascia-matter.php…


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