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Maschine oder Lebewesen? ūü§Ē √úber Arthrose und co.

Aktualisiert: 8. Apr.

‚ÄěNa ganz klar: wir sind doch Lebewesen!‚Äú mag der ein oder andere von euch antworten. Einige Begr√ľndungen sind auch gleich gefunden: - Wir k√∂nnen selbstst√§ndig Denken, eine Maschine muss bedient werden. - Wir k√∂nnen Verletzungen selbst heilen lassen, eine Maschine muss von extern repariert werden. - Wir k√∂nnen Gef√ľhle wahrnehmen und √§u√üern, eine Maschine nicht. - Wir k√∂nnen durch Belastung st√§rker werden, eine Maschine nicht.

Im Bezug auf das Bild: Der Schaden des Autos (√ľbrigens von Christoph) nach einem Unfall wird ohne einen Mechaniker nicht behoben werden k√∂nnen. Im Gegenteil dazu hat der Baum auf seine Situation ganz anders reagiert: Da er an einem schr√§gen Bodenst√ľck gewachsen ist, hat er sich an seine Situation angepasst und ist mit einer Kr√ľmmung in Richtung Himmel gewachsen. So bekommt er genug Sonne, um gro√ü und stark zu werden bzw. zu bleiben.

√Ąhnlich wie dieser Baum sind auch wir Menschen unglaublich anpassungsf√§hige Lebewesen und Abweichungen von der Norm sind eher die Regel als die Ausnahme. Wir sind individuell!

So hat beispielsweise jeder von uns seine eigene K√∂rperhaltung und ‚Äďform. Diese stehen vielen Untersuchungen nach aber nicht in Zusammenhang zu Schmerzen! Denn wir sind eben keine Maschinen, die alle identisch vom Flie√üband laufen.

Leider wird trotz dessen der menschliche K√∂rper h√§ufig einer Maschine gleichgesetzt. Vor allem, wenn es um Schmerzen geht. Vielleicht habt ihr auch schon Aussagen wie ‚Äědie Schulter ist halt abgenutzt‚Äú, ‚Äěkein Wunder bei dieser schiefen Wirbels√§ule‚Äú, ‚Äěder Muskel ist ja hart wie Stein‚Äú, oder ‚Äěda ist ja alles kaputt, Sie werden wohl immer Schmerzen haben‚Äú geh√∂rt. Es wird immer deutlicher, dass die Kommunikation eine gro√üe Rolle bei Schmerzen spielt. Solche oben genannten ‚ÄěNocebos‚Äú oder Negativbotschaften k√∂nnen stark verunsichernd wirken und regelrecht Menschenleben zerst√∂ren.

Lasst uns gemeinsam Negativbotschaften vermeiden!

Denn wir wissen, dass diese das Leben unserer Patienten nachhaltig verändern können. Nachzulesen zum Beispiel in dieser Untersuchung: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26427530

#ThrowbackThursday